Kurt Udermann - Coaching

Verleumdung

                                                                13. Dezember 2018


Der Umgang des Herrn Diözesanadministrators Guggenberger mit den Medien ist erstaunlich professionell. Vor allem überrascht mich, dass er die Bibel zitiert. Sie verlange Wahrheit. Das stimmt sogar, aber sie verlangt noch viel mehr, nämlich, Brüderlichkeit und Barmherzigkeit. Nur geht es bei diesem „kirchlichen Trauerspiel“ in der Diözese Gurk-Klagenfurt auf Kosten vieler ernsthaft bemühter Christen und Christinnen, nicht um bibelkonformes Verhalten, sondern schlicht und brutal um Macht und Karriere.

Das böse Spiel, das Herr Diözesanadministrator derzeit betreibt, folgt einem klaren Muster, das auch ich schmerzlich erfahren musste. Gemäß diesem Muster muss der rechte Zeitpunkt abgewartet werden, bis medial, populistisch zugeschlagen wird. Zuvor werden im Hintergrund mit „Stall“-Gefährten/innen die Fäden gezogen, ein Netz von Intrigen, Bespitzelung und Lügen wird gesponnen, die offene Konfrontation gemieden und dann wird alles öffentlich über die Medien ausgetragen. „Geh zu deinem Bruder und weise ihn unter vier Augen zurecht“ wird zwar gepredigt, aber nicht gelebt. Freundschaft endet, wenn sie nicht mehr nützt.

In meinem Fall hätte der amtierende Administrator drei Jahre lang Zeit gehabt, um in einem Gespräch allfällige „Unterstellungen“, die mich betrafen und ihm sein(e) Spitzel gemeldet hatten, zu klären. Stattdessen wählte er den Weg über die Kleine Zeitung, um mich zu verleumden, nachdem ich um Versetzung nach Lavamünd gebeten und ich die Pfarrgemeinde davon in Kenntnis gesetzt hatte. Schlussendlich musste ich diese Entscheidung rückgängig machen, weil Herr Generalvikar Guggenberger in der Kleinen Zeitung verbreitete: „Man habe im Vorfeld gewusst, dass Udermann zuvor in Pfarren Probleme gehabt habe“, was übrigens nicht stimmte. Mit dieser Rufschädigung konnte ich nicht nach Lavamünd wechseln und außerdem hatten viele Menschen mit ihrer Unterschrift im Rahmen einer Petition mit knapp 800 Unterschriften kundgetan, dass ich in Feldkirchen bleiben möge. Um der Bitte der Pfarrangehörigen um Information meinerseits nachzukommen, verfasste ich einen offenen Brief, der allerdings sofort von der Homepage der Pfarre genommen und ich somit mundtot gemacht wurde (siehe Anhang). Ab diesem Zeitpunkt wurde Mobbing und Verleumdung durch Generalvikar Guggenberger noch massiver betrieben.

Wäre er fair gewesen, hätte er mir gesagt, was ich angeblich „verbrochen“ hätte. Auf die Frage, was er damit meine, dass ich noch eine Chance bekommen solle, lautete seine Antwort: „Geh mach dir nichts vor, du hast ja schon in anderen Pfarren Probleme gehabt“. Auf meine direkte Nachfrage, gab er als Quelle den steirischen Klerus an und der reduzierte sich dann auf einen Pfarrer, einem seiner kollaborierenden „Freunde“, der mir dann noch in einem, möglicherweise sogar von ihm in Auftrag gegebenen Brief, „unfreundliche“ Mitteilungen machte.

Guggenberger war mit Herrn Bischof Schwarz nicht zu einem, von einem Dechanten vorgeschlagenen, moderierten Gespräch bereit. Er forcierte dann meine „öffentliche Hinrichtung“ in der Kleinen Zeitung, bei der mir die Exkommunikation angedroht wurde, obwohl ich mich keines Vergehens schuldig gemacht habe. Gewiss eine „Sternstunde der Transparenz“, wie er sie versteht. Ich weiß nicht, ob es als Vergehen von mir zu werten ist, dass ich nicht bereit war, Gemeinheiten, Intrigen, Mobbing, unterstellte Lügen über die Kleine Zeitung und andere Medien auszutragen, was offensichtlich dem Generalvikar recht und billig ist und in Zusammenhang mit Herrn Bischof Schwarz nun bestätigt wird.

Nachdem mir Bischof Schwarz in einem Gespräch mitteilte, dass er meinen Verbleib in Feldkirchen von den Pfarrgemeinderatsobleuten abhängig mache, was mich sehr zuversichtlich stimmte, da die PGR-Obleute im Vorfeld mündlich und brieflich meinen Verbleib forderten, teilte mir ein Diakon während der Rückfahrt nach Feldkirchen mit, dass Diakon Wedenig ihn wissen ließ, dass Guggenberger ihm sagte, dass es kein Zurück gibt und Udermann gehen müsse. Leider hat Bischof Schwarz auf seinen Genaralvikar gehört und den PGR-Obleuten keine Möglichkeit gegeben für meinen Verbleib in Feldkirchen einzutreten.

Guggenberger hätte während der ganzen Zeit, in der er Generalvikar war, Gelegenheit gehabt, Herrn Bischof auf „Ungereimtheiten“ aufmerksam zu machen. Hat ihm dafür das Rückgrat gefehlt oder hat er einfach nur um seine ehrgeizigen Karrierepläne gefürchtet? Warum ist er nicht zurückgetreten, wenn er mit verschiedenen Vorkommnissen nicht einverstanden war. Ich bin von Graz-Seckau nach Kärnten gewechselt, nicht weil ich „Probleme mit einer Pfarre hatte“, sondern weil ich mit dem Regierungsstil von Bischof Kapellari und seinem Generalvikar nicht einverstanden war. In meinem und Herrn Bischofs Fall wäre es die Aufgabe Guggenbergers gewesen seine Mitbrüder in schweren Stunden zu stärken, stattdessen versucht er daraus Kapital zu schlagen. Wo das Recht missachtet wird herrscht Willkür.

Ich bin der Überzeugung, dass die Domkapitulare vor dem Wechsel von Herrn Bischof A. Schwarz nach St. Pölten intern hätten Probleme ansprechen und klären müssen oder sich an den Nuntius bzw. Rom wenden müssen. Führt das nicht zum Ziel, liegt der Fehler im System. Und den gibt es.

Ich selbst bin in meinem Anliegen rehabilitiert zu werden, innerkirchlich von Pontius zu Pilatus gegangen, freilich nur um zu erfahren, dass ich nicht wirklich ernst genommen werde. An dem, wie die kirchliche Hierarchie den einen behandelt, kann man übrigens ablesen, wie sie zu den anderen „99“ (Schafen) steht. Wenn die Kirche diesbezüglich nichts ändert, wird noch viel mehr Porzellan zerschlagen, die Glaubwürdigkeit verspielt und darüber hinaus lebt sie am Evangelium vorbei. Ich habe den Eindruck, dass die staatlichen Institutionen mehr an biblischen Umgangsformen verwirklichen als die Kirche.

Nachdem der Herr Diözesanadministrator im Mai dieses Jahres Interesse an meinen Aushilfen signalisierte, teilte ich ihm mit, dass ich dazu gerne bereit bin, wenn ich öffentlich, zumindest in den kirchlichen Medien rehabilitiert werde, so wie ich „öffentlich hingerichtet“ wurde. Zu einer Versöhnung hinter verschlossenen Türen bin ich nicht bereit.

Ich habe das Domkapitel gebeten, dass ein unabhängiges Gremium meinen Fall untersucht. Einer ihrer Vertreter teilte mir mit, dass mein Anliegen in einer der nächsten Sitzungen behandelt werde. Natürlich ist bis heute nichts geschehen. Der „unbeugsame“ Aufdecker (Guggenberger) war dazu nicht bereit und hat es verhindert. Wahrscheinlich weil er allzusehr mit Aufdecken der Angelegenheiten seines ehemaligen Vorgesetzten und „Freundes“ beschäftigt war. Es ist leichter den Splitter im Auge des Bruders zu sehen und den Balken im eigenen zu ignorieren.

Ich verachte alle jene, die jetzt auf der Welle des Populismus über Bischof Schwarz den Stab brechen, aber nicht den Mut hatten, ihn, als er noch amtierte, mit ihren Anschuldigungen zu konfrontieren.

Nun hat Rom gesprochen – nur wieder einmal viel zu spät!

Misstrauen Sie dem „Klagenfurter klerikalen Populismus“, wie er derzeit in der Kleinen Zeitung kolportiert wird. Die Parteilichkeit bzw. Mangel an Objektivität der Kleinen Zeitung ist kein Merkmal objektiver Berichterstattung (http://blog9.at/2018/12/24/schwarz-auf-weiss/). Ich habe sie deshalb abbestellt.
 

Es folgt nun mein o. g. Brief an das Domkapitel der Diözese Gurk vom 1. Juli 2018 und ein Brief mit Gesprächsprotokoll an den Herrn Nuntius, sowie der „Offene Brief“ von 2016:


Bodensdorf, den 1. Juli 2018

Sehr geehrte Herren Domkapitulare!

Aufgrund einer Anfrage von Pfarrer Köbli vom 18. Mai und einem Anruf von Herrn Dr. Guggenberger am 30. Mai sah ich mich veranlasst, zum Wunsch nach Aushilfe Stellung zu nehmen. Ich schrieb dem Herrn Generalvikar am 28. Juni, dass ich zu Aushilfen bereit bin, wenn eine volle Rehabilitierung meiner Person zu den tatsächlichen Vorgängen in Feldkirchen i. K. sowohl in der Kärntner Kirchenzeitung „Sonntag“ und als auch auf der Homepage der Diözese Gurk-Klagenfurt erfolgt, verbunden mit dem ausdrücklichen Eingeständnis darüber, dass mir von Seiten der Diözesanleitung großes Unrecht widerfahren ist.

Herr Generalvikar teilte mir im E-Mail vom 29. Juni mit, dass er das nicht könne, weil er das „mit Blick auf den wahren Sachverhalt leider nicht tun“ könne.

Offensichtlich nimmt Herr Generalvikar mit seiner ablehnenden Antwort für sich in Anspruch, den „wahren Sachverhalt“ zu wissen und zu vertreten, um damit die gegen mich gezielt eingesetzte öffentliche Vorverurteilung und „mediale Hinrichtung“ erneut und weiterhin zu verleugnen und zu vertuschen.

Da ich bezüglich meiner priesterlichen Tätigkeit in den Feldkirchner Pfarren wie auch als Person keine Chance auf gerechte und faire Behandlung und Beurteilung hatte und in Folge innerkirchlich auch nicht gefunden habe, sehe ich keine andere Möglichkeit mehr, außer dass ich meine o.g. Angelegenheit unter Hinweis auf meine Sachverhaltsdarstellung und entsprechende Dokumentation in http://www.udermann.com/DE/oeffentliche_hinrichtung_8_DE.html

den unabhängigen öffentlichen Medien (z. B. NEWS MAGAZIN) zur sachlichen Berichterstattung und Wahrheitsfindung übergebe.

Mit freundlichem Gruß, Kurt Udermann

Beilagen
MEIN BRIEF VOM 28. JUNI 2018
durch E-Mail:
Von: Kurt Udermann
An: Engelbert.Guggenberger@kath-kirche-kaernten.at
Datum: 28.06.2018 21:33 

Sehr geehrter Herr Generalvikar, ich bitte Dich die Datei im Anhang zu öffnen und zu lesen. Mit freundlichen Grüßen, Kurt Udermann
Brief (Datei im Anhang):

Kurt Udermann
St. Urban-Weg 11/79
9551 Bodensdorf
Bodensdorf, am 28. Juni 2018

Sehr geehrter Herr Generalvikar!

Dein unerwarteter telefonischer Anruf am 30. Mai d. J. hat mich auf dem Weg zu einem wichtigen Termin erreicht, weshalb ich Dir angeboten habe, Dir später eine Antwort zukommen zu lassen.

Hr. Pfarrer Köbli hat mich am 18. Mai per SMS um Aushilfe gebeten. Ich habe ihm per E-Mail mitgeteilt, dass ich gerne bereit bin auszuhelfen, wenn seitens des Generalvikars eine schriftliche Entschuldigung an meine Person und zu meiner Person erfolgt.
Erstaunlicherweise hast Du mich in dem o. g. Telefonat zu einem Gespräch eingeladen, um es womöglich hinter verschlossenen Türen, unter vier Augen zu führen?!
Zu einer Versöhnung bin ich grundsätzlich bereit.

Aber nach einer derartigen Kränkung, die verursacht wurde durch Deine Aussagen gegen mich und durch das Verhalten des Diözesanbischofs Dr. Alois Schwarz, sowie durch die Berichterstattungen der „Kleinen Zeitung“ und die Berichte in den Medien der Diözese, ist es mir kaum möglich, dass das gegen mich verübte Unrecht mit einem Gesprächstermin aufgehoben werden könnte. Es handelt sich ja um eine gegen mich gezielt eingesetzte öffentliche Vorverurteilung und „mediale Hinrichtung“.

Hinzu kommt die hinterhältige Verleumdung durch Deinen Freund und Priesterkollegen Ewald Pristavec (steirischer Klerus), welche er dann noch in einem beschämenden Brief an mich zu bekräftigen und zu rechtfertigen versucht hat. Das ist in die Kategorie Rufschädigung und üble Nachrede einzuordnen.

Außerdem finde ich es sehr traurig, dass Ihr, besonders Herr Bischof und Du, ausgerechnet im „Jahr der Barmherzigkeit“ keinen anderen Weg einzuschlagen gewusst habt, als mich in diversen Medien öffentlich hinzurichten. Diese von Euch bedenkenlos angewandte Art, Personalia zu behandeln, ist in jeder anderen nichtkirchlichen Organisation bekanntlich manifestes Unrecht und deshalb strafbar.

Es wird Dir und Herrn Bischof wohl nicht entgangen sein, dass ich eine Rehabilitierung in schriftlicher Form sowohl in der Kärntner Kirchenzeitung „Sonntag“, als auch auf der Homepage der Diözese Gurk-Klagenfurt erwarte, also eine tatsachenentsprechende Richtigstellung der Vorgänge in Feldkirchen i. K., verbunden mit dem ausdrücklichen Eingeständnis darüber, dass mir Deiner-, bzw. Eurerseits großes Unrecht widerfahren ist.
Erst dann kann ich an einem Versöhnungsgespräch teilnehmen.
Mit freundlichem Gruß!
Kurt Udermann

ANTWORT des Herrn Generalvikars:
durch E-Mail:
Gesendet: Freitag, 29. Juni 2018 um 11:03 Uhr
Von: Engelbert.Guggenberger@kath-kirche-kaernten.at
An: k.udermann@gmx.at
Cc: Generalvikariat@kath-kirche-kaernten.at
Betreff: Antwort
 

Hoch geschätzter Herr Dr. Udermann, lieber Kurt,

vielen herzlichen Dank für Dein Schreiben, das ich aufmerksam gelesen habe. Das, was Du Dir vorstellst, was ich tun sollte, kann ich mit Blick auf den wahren Sachverhalt leider nicht tun.
Ich freue mich aber trotzdem über den Kontakt mit Dir und wünsche Dir, dass Du Dich am schönen Ossiacher See wohl fühlst. Außerdem kann ich Dir sagen, dass es mich immer freuen wird, wenn wir uns einmal begegnen sollten.
Liebe Grüße, Engelbert Guggenberger


Dr. Kurt Udermann
Sankt-Urban-Weg 11/79
9551 Bodensdorf Bodensdorf, am Karfreitag 2018


Seine Eminenz
Apostolischer Nuntius i.Ö.
Dr. Peter Zurbriggen

Theresianumgasse 31
A-1040 Wien


Hochwürdigste Exzellenz, sehr geehrter Herr Nuntius Dr. Zurbriggen,

ich danke Ihnen sehr herzlich für das Gespräch am Freitag vor zwei Wochen und übersende Ihnen den Wortlaut dessen, was ich vorgebracht habe. Ich möchte nochmals betonen, dass es mich verwunderte, dass Sie nichts davon wussten, dass Sie mit mir sprechen wollten, wie mir Herr Erzbischof Lackner mitgeteilt hat.

Noch zu Ihrer Feststellung, dass Sie für mich nichts machen können. Sie haben klar zum Kärntner Diözesanbischof Stellung bezogen und auch zu ihm gehalten. Warum, wenn ich fragen darf, konnten Sie für ihn schon etwas machen?

Mir haben Sie mehr oder weniger, häufigen Wechsel zur Last gelegt. Als ehemaliger Jesuit wurde ich zur Flexibilität erzogen. Habe ich mich allein schon deshalb „schuldig“ gemacht, weil ich von den Jesuiten ausgetreten bin, oder von der Diözese Innsbruck in die Steiermark gewechselt habe, um in einer anderen Pfarre noch wirken zu können? Dass ich von der Steiermark nach Kärnten wechselte, ist Ihnen ja bekannt. Was die Angelegenheit in Kärnten betrifft, wäre ich gerne bereit, mich einer Untersuchung und damit einer Richtigstellung zu stellen und auch die „häufigen“ Wechsel begründen zu dürfen. Warum wird mir dies verweigert?

Für mich war das „Priestersein“ mein Leben, habe auf Ehe und Familie verzichtet und bekomme nun von der Kirche keinen Schutz – ich werde fallengelassen. Es fühlt sich niemand zuständig. Es tut weh, als Querulant hingestellt zu werden. Es wäre schön, auch einmal auf meine Arbeit und Anliegen in den Pfarren zu schauen. Es ist traurig, dass ich als Priester von der Kirchenführung her, wo ich mein ganzes Leben und in meiner Arbeit versucht habe, das Evangelium zu verwirklichen und dann durch Verleumdung, Neid und Eitelkeit durch Hr. Bischof und Hr. Generalvikar öffentlich „hingerichtet“ werde. An Ostern aber, auch irgendwie wieder tröstlich.

Ich habe am Sonntag den Film „Three Billboards outside Elbing – Missouri“ gesehen, deren Handlung tatsächlich passiert ist. Ein Priester will die Mutter der ermordeten Tochter zurechtweisen. Sie aber erzählt ihm, dass in einem jüngst erlassenen Gesetz, auch die zur Verantwortung gezogen werden, die nicht direkt am Verbrechen beteiligt sind, nichts zum Einhalt des Verbrechens in ihrer Bande beigetragen, sondern zugeschaut haben. Sie hat ihm dann das Zuschauen am Ministranten-Missbrauch vorgeworfen und des Hauses verwiesen.

In diesem Film ist deutlich geworden, dass sich die Kirche durch Wegschauen profiliert und deshalb hat ihr die Gesellschaft auch die Patronanz für Menschenrechte abgesprochen.

Falls es Sie interessiert, können Sie auf meiner Homepage einige Dinge lesen, die ich den Lesern Woche für Woche anbiete. Übrigens könnten Sie sich auch über „meine Seite“ informieren. Ich habe unten meine Homepage angegeben.

Hochwürdigste Exzellenz, ich danke Ihnen, dass Sie für mein erstes Buch lobende Worte gefunden haben und danke Ihnen auch sehr herzlich für die Gespräche und wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest!

Kurt Udermann


www.udermann.com
E-Mail: k.udermann@gmx.at
Mobil: 0664/2182920


Dem Herrn Nuntius übermitteltes Gesprächsprotokoll vom Gespräch am 16.03.2018

1. Das Verhalten der Diözesanleitung in der schwierigen Zeiten
2. Die Hinrichtung in den Medien

Ad 1.: Bei den vorausgehenden Schwierigkeiten, die im ersten Jahr (2013) meiner Tätigkeit im Pfarrverband Feldkirchen von Diakon Gsodam ausgelöst und eingeleitet wurden, habe ich dem Herrn Bischof regelmäßig berichtet und bei manchen Entscheidungen seine Zustimmung erbeten. Er hat mir immer zugestimmt, nie ein Wort ehrlicher Kritik geäußert.

Herr GENERALVIKAR Guggenberger hat nie mit mir über meine Arbeit gesprochen hat sich aber offensichtlich der "Zuträgerei" bedient, sowohl bei seinem in Feldkirchen wohnhaften Mitarbeiter Mathias Kapeller und dann später bei seinem Freund Pf. Ewald Pristavec einen Brief in Auftrag gegeben, der seine Ferndiagnosen bezüglich meiner Person und meiner Arbeit in der Steiermark, Gewicht verleihen sollte.

Ich habe in Feldkirchen permanent die Versöhnung gesucht und mich immer wieder beschimpfen lassen, bis das Maß voll war und ich beschloss die Pfarre zu wechseln. Von der Diözesanleitung war keine Hilfe zu erwarten.

Ad 2.: Überraschend hat nach meiner Mitteilung, dass ich die Pfarre wechseln werde, die Kampagne in der Kleinen Zeitung begonnen unter Federführung des Herrn Generalvikar Guggenberger. In weiterer Folge hat eine menschenverachtende Hinrichtung meiner Person in der Kleinen Zeitung, der Kärntner "Kirche" und der Homepage der Diözese Gurk-Klagenfurt stattgefunden. Ich habe den Zeitungen gegenüber keine Statements abgegeben.

Das Generalvikar Guggenberger auf verleumderische und menschenverachtende Weise mich für die Schwierigkeiten in Feldkirchen verantwortlich machte ist eines Christen unwürdig.

Ich bestehe auf Wiedergutmachung des Unrechts, das mir und meinen Angehörigen zugefügt wurde in der Form einer Darstellung der wirklichen Umstände in den Kirchenblättern der Steiermark und in Kärnten. 

Wien, am 16. März 2018 Kurt Udermann
 


Stellungnahme als Offener Brief


Auf Grund der schon seit langem in der Pfarre herrschenden Vorgänge, ausgehend von einigen wenigen Personen, die sich gegen mich stellen, habe ich am 13.04.2016 Hr. Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz in einem Gespräch gebeten, mich als installierten Pfarrer von Feldkirchen und Pfarrprovisor für die im Pfarrverband dazugehörigen Pfarren zu schützen. Diese Bitte erfolgte aus der aktuellen Situation heraus, zunächst mündlich, wie auch die anschließende Erklärung des Wechsels und deren Begründung in den Pfarren, am 1.Mai 2016 nach der hl. Messe. Ein offizielles schriftliches Entpflichtungsgesuch habe ich bis dato noch nicht gestellt.

Nach pfarrinternen Gesprächen habe ich in einem Brief vom 23.Mai 2016 an den Kärntner Diözesanbischof meine, im April mündlich geäußerte Bitte um einen Wechsel in eine andere Pfarre ausdrücklich zurückgenommen.

Am 2.Mai, 3.Mai und 4.Mai 2016 wurden in der Ausgabe der „Kleinen Zeitung Kärnten“, auch Online, Artikel veröffentlicht, in welchen Hr. Dr. Guggenberger mich und meine bisherige Tätigkeit in den Pfarren mit unfachlichen und unsachlichen psychologischen Ferndiagnosen negativ zu beurteilen versucht. Er spricht von vorliegenden Kommunikationsproblemen und macht mich in der Öffentlichkeit dafür verantwortlich, obwohl dem nicht so ist.
Diese öffentliche „Rufschädigung“ und „Herabwürdigung“ meiner Person, hat mich dazu veranlasst, die Bitte um einen Wechsel in eine andere Pfarre schriftlich zurückzunehmen. Die Tatsache, dass die „Rücknahme“ schriftlich erfolgte, wird in keiner öffentlichen Stellungnahme erwähnt. In der Ausgabe „Kärntner Woche“ v. 14. (Online) und 15.Juni 2016, behauptet und verbreitet Hr. Generalvikar wiederum Aussagen bzgl. des nun von der Diözesanleitung gewünschten Pfarrerwechsels, die ich nie getätigt habe. Durch diese rufschädigende Vorgehensweise der Diözesanleitung und Vorverurteilung in den Medien, ist mir der angebotene „Neubeginn“ nicht mehr zumutbar.

Deshalb habe ich beschlossen, weiterhin als installierter Pfarrer in Feldkirchen i.K. zu bleiben. Ebenso werde ich weiterhin die Leitung und Seelsorge der mir anvertrauten anderen Pfarren – Radweg, St. Ulrich bei Feldkirchen und Tiffen, sowie meine Aufgaben als Dechantstellvertreter für das Dekanat Feldkirchen wahrnehmen.

Ich bin bereit, alles erfahrene Leid und mir zugefügte Unrecht zu verzeihen und werde mit allen Kräften und Menschen guten Willens, verantwortungsvoll wie bisher, die übertragenen und obliegenden Aufgaben erfüllen.


Feldkirchen in Kärnten, am 16. Juni 2016 
Dr. Kurt Udermann Stadtpfarrer

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Ich stehe Ihnen gerne als Coach zur Verfügung, um Ihnen in Fragen der persönlichen Entwicklung (personal coaching), der beruflichen Tätigkeit und der Führung eines Betriebes (business coaching), sowie in der Frage nach Sinn und Gesamtzusammenhang (spiritual coaching) neue Sichtweisen und kreative Lösungen zu finden.
Kurt Udermann